Mein Name ist Yves Pascal Honla. Ich bin Autor (das Labyrinth), Berater für Menschenrechte, Referent, Aktivist der Zivilgesellschaft, Konfliktmediator und Experte für Migration.

In Kamerun schloss ich einen Bachelor in Kommunikation, einen anderen in Jura sowie einen Master in Human Resources (Personalmanagement) ab. Danach habe ich einige soziale Projekte gegründet und eine NGO mit rund 250 Personen geleitet.
Im März 2018 wurde ich von einer internationalen Menschenrechtsorganisation von Kamerun nach Genf eingeladen. Bei der UNO berichtete ich über die Menschenrechtssituation in Zentralafrika und über meinen Kampf für die Gleichberechtigung und die Rechte von Minderheiten und Unterdrückten in meinem Heimatland. Doch ich konnte nicht mehr zurück, die Behörden meines Landes hatten bereits meine Familie unter Druck gesetzt, um nach mir zu suchen. So musste ich in der Schweiz um Asyl bitten und geriet in ein Labyrinth, das mir damals fast ausweglos erschien.
Als ich 2021 angefragt wurde, beim Schweizer Dokumentarfilm „die Anhörung“ mitzumachen, war ich zuerst skeptisch, da ich nicht das Rampenlicht suchte. Jedoch war es mir ein grosses Anliegen, auf die Missstände im Asylwesen aufmerksam zu machen und wenn dies durch das Erzählen meiner Geschichte mithilft, die Diskussion zu öffnen und Ungereimtheiten sichtbar zu machen, stimmte ich schliesslich zu. Seit der Erscheinung des Films Anfang 2024 in der Schweiz wurde ich oft an Filmgespräche, Podiumsdiskussionen und Referate im ganzen Land eingeladen (siehe Termine).
Inzwischen arbeite ich für die sozialen Dienste einer Gemeinde im Kanton Zürich und wohne mit meiner Familie in Kloten. Es ist mir ein grosses Anliegen, für andere Menschen, welche sich in ähnlichen Situationen befinden, ein Hoffnungsträger zu sein. Ebenfalls möchte ich die Bevölkerung über die Missstände im Bereich des Asylwesens und der Integration aufklären und bringe pro-aktive Vorschläge zur Verbesserung der Rahmenbedingungen ein.